Rauchmelderpflicht in Deutschland ist Ländersache

Die Einführung einer gesetzlichen Rauchwarnmelderpflicht obliegt den  einzelnen Bundesländern. Neun Landesregierungen (Hessen,  Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg,  Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen, Sachsen-Anhalt) haben sich  mittlerweile entschieden, im Rahmen ihrer jeweiligen Landesbauordnung  eine Rauchwarnmelderpflicht für privat genutzten Wohnraum einzuführen.

Allen Gesetztestexten liegt die sog. Anwendungsnorm DIN 14676 zugrunde. Eine der wesentlichen, daraus abgeleiteten Aussagen lautet:

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die  Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen  Rauchwarnmelder haben. Die Rauchmelder müssen so eingebaut (oder  angebracht) und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.


Termine und Fristen im Überblick

Einen Überblick über die aktuellen Einführungs- und Nachrüstfristen gibt folgende Tabelle:

Gesetz